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Pottenstein bekommt wieder eine Postfiliale und damit Planungssicherheit für Einheimische und Gäste

28. Mai 2026

Postversorgung wird dauerhaft gesichert

Nach einer Phase mit provisorischer mobiler Versorgung kehrt in Pottenstein bald wieder eine feste Postfiliale ein. Die neue Anlaufstelle soll die zweistündigen Wochenangebote ersetzen und sowohl Bewohnern als auch dem Gästetourismus verlässliche Angebote vor Ort bieten.

Die Unternehmer Nadine Rupprecht-Adelhardt und Christian Adelhardt aus Rackersberg haben die Räume des ehemaligen Gemischtwarenladens von Annemarie Seyferth sowie eine frühere Schreinerei übernommen und führen derzeit umfangreiche Renovierungsarbeiten durch. «Wir haben jetzt alle Böden und Decken herausgerissen und entkernt», sagt Rupprecht-Adelhardt. «Wir starten am 1. Juli mit unserem neuen Geschäft und mit einer Postfiliale.»

Vorübergehend war die Versorgung durch eine mobile Poststelle für zwei Stunden wöchentlich organisiert worden. Diese Notlösung sei gut gemeint gewesen, habe aber nicht den Bedarf der Gemeinde abdecken können, erklären die Betreiber. Die neue Filiale soll Beratung, Briefmarkenverkauf und einfache Postdienstleistungen dauerhaft anbieten und so die Nahversorgung stärken.

Die Wiedereröffnung wird als wichtiger Schritt für den Tourismusort gewertet: Touristische Angebote wie Ferienwohnungen und kleine Betriebe profitieren von verlässlichen postalischen Diensten, und auch die ältere Bevölkerung in Pottenstein kann wieder einfacher Briefe und Pakete vor Ort abwickeln.

Am 1. Juli soll das Geschäft seine Türen öffnen; bis dahin laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Die Betreiber betonen, dass sie mit dem Projekt nicht nur ein Unternehmen führen, sondern einen Beitrag zur Belebung des Ortskerns leisten möchten.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: kurier.de
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