Krämerbrücke wird 95‑Cent‑Sondermarke – Erfurter Wahrzeichen geht auf Reisen
Mittelalterliche Fachwerkfassade wird zu einem nationalen Botschafter
Die berühmte Krämerbrücke ist ab sofort nicht nur Postkartenmotiv, sondern offizielles Briefmarkenbild. Das Bundesfinanzministerium hat das mittelalterliche Bauwerk in die Reihe Sehenswürdigkeiten in Deutschland aufgenommen und als Motiv einer 95‑Cent‑Sondermarke herausgegeben.
Die lange, durchgehend mit Gebäuden bebaute Brücke gilt als eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt Erfurt. Mit den dicht aneinandergereihten Fachwerkhäusern zieht sie seit Jahrzehnten Besucherinnen und Besucher an und steht nun stellvertretend für historische Baukultur, die auf Postsendungen im Inland und darüber hinaus sichtbar wird.
Die neue Briefmarke ist in größeren Postfilialen sowie im Onlineangebot der Deutschen Post erhältlich. Ergänzend erscheint ein Sonderstempel mit einer Abbildung der Brücke, ein Detail, das besonders Sammlerinnen und Sammler begeistert.
Oberbürgermeister Andreas Horn (CDU) bezeichnete die Auswahl als Anerkennung für die Stadt und sagte: «Dass die Wahl auf die Krämerbrücke fiel, ist eine große Auszeichnung für die Stadt. Die Marke macht unser städtebauliches Erbe nun im wahrsten Sinne des Wortes im ganzen Land sichtbar.»
Das Bundesfinanzministerium gibt jährlich rund 50 Sondermarken heraus, mit denen regionale und kulturelle Besonderheiten gewürdigt werden. Die Ausgabe zur Krämerbrücke reiht sich in eine Reihe bekannter Motive ein und dürfte sowohl Briefeschreiberinnen und Briefeschreiber als auch Philatelistinnen und Philatelisten ansprechen.

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